Rinderroulade
Rinderroulade muss nicht immer von Rotwein begleitet werden. Auch ein kräftiger Grauburgunder ist eine hervorragende Wahl: Mit seinem feinen Nussaroma und seiner cremig-vollmundigen Art harmoniert er wunderbar mit deftigen Speisen. Er fängt Würze und kräftige Saucen elegant auf und ergänzt die Roulade ebenso überzeugend wie ein klassischer Rotwein.
Zutaten für 4 Personen
Zubereitung
Die Rinderrouladen abspülen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und dünn mit Senf bestreichen.
Für die Füllung der Roulade jeweils eine Scheibe Speck, Gewürzgurken längs halbiert, Zwiebel in Ringen auf jede Roulade legen. Die Rouladen fest aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden oder mit Rouladennadeln zusammenstecken.
In einem großen Schmortopf das Öl oder Schmalz erhitzen und die Rouladen darin von allen Seiten scharf anbraten, bis sie eine schöne braune Farbe haben.
Nach dem Anbraten die Rinderbrühe hinzugeben. Auch das Tomatenmark kann jetzt hinzugefügt werden, um die Soße zu verfeinern.
Die Rouladen bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 1,5 - 2 Stunden schmoren lassen, bis sie schön zart sind. Gelegentlich umdrehen und mit der Soße übergießen.
Wenn die Rouladen gar sind, diese aus dem Topf nehmen und Küchengarn oder Rouladennadeln entfernen.
Die Soße mit Mehl binden, wenn nötig, um sie etwas einzudicken.
Die Rouladen mit der Soße servieren, dazu passen traditionell Klöße und Rotkohl oder Gemüse nach Wahl.
Passt zu
Zur klassischen Rinderroulade empfiehlt sich ein Saale-Unstrut Grauburgunder als charakterstarker Speisenbegleiter. Mit seiner vollmundigen, cremigen Struktur und den feinen Aromen von reifer Birne, Nüssen und einem Hauch Würze harmoniert er hervorragend mit dem kräftigen Fleisch und der intensiven Sauce. Seine ausgewogene Säure sorgt für Frische, während die dezente Mineralität dem Gericht zusätzliche Tiefe verleiht. Eine überraschend stimmige Alternative zum Rotwein: kraftvoll, elegant und perfekt für herzhafte Genussmomente.

